Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich und Anbieterin

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Trainingsleistungen, Kurse und sonstige Angebote von:

Weggefährten – Hundeschule Ostalb

Inhaberin: Selina Schröter

Im Wörth 16

73529 Schwäbisch Gmünd

E-Mail: s.schroeter@hundeschuleostalb.de

Nachfolgend „Hundeschule“ genannt.

Abweichende Vereinbarungen bedürfen einer individuellen Vereinbarung zwischen der Hundeschule und dem Kunden.

2. Vertragsschluss und Anmeldung

Die Darstellung von Trainingsangeboten auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.

Eine Anfrage über das Kontaktformular, per E-Mail, telefonisch, über WhatsApp oder auf anderem Wege ist zunächst unverbindlich.

Ein Vertrag kommt zustande, sobald ein Termin oder Kurs durch die Hundeschule verbindlich bestätigt wurde.

Die Anmeldung zu Kursen und vereinbarten Einzelterminen ist verbindlich.

3. Teilnahmevoraussetzungen

Teilnehmende Hunde müssen über eine gültige Hundehalter-Haftpflichtversicherung verfügen.

Teilnehmende Hunde müssen frei von ansteckenden Erkrankungen und Parasiten sein, soweit dadurch andere teilnehmende Hunde gefährdet werden könnten.

Der Kunde ist verpflichtet, die Hundeschule vor Trainingsbeginn über gesundheitliche Einschränkungen, ansteckende Erkrankungen, Parasitenbefall sowie bekannte Verhaltensauffälligkeiten des Hundes zu informieren, soweit diese für die Durchführung des Trainings oder die Sicherheit anderer Teilnehmer relevant sein können.

Hunde mit einer ansteckenden Erkrankung oder einem ansteckenden Parasitenbefall dürfen grundsätzlich nicht am Training teilnehmen.

Bei Läufigkeit einer Hündin ist vor der Teilnahme Rücksprache mit der Hundeschule zu halten. Die Hundeschule entscheidet unter Berücksichtigung des jeweiligen Trainingsangebots und der teilnehmenden Hunde, ob eine Teilnahme möglich ist.

4. Sicherheit während des Trainings

Den Anweisungen der Hundetrainerin ist während des Trainings Folge zu leisten, soweit diese der sicheren und ordnungsgemäßen Durchführung des Trainings dienen.

Die Hundeschule kann aus Sicherheitsgründen insbesondere die Verwendung einer geeigneten Leine, eines Sicherheitsgeschirrs oder eines geeigneten Maulkorbs verlangen.

Der Hundehalter bleibt während des Trainings für die Führung und Beaufsichtigung seines Hundes verantwortlich, soweit der Hund nicht ausdrücklich von der Hundetrainerin übernommen wird.

5. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten beziehungsweise auf der Website angegebenen Preise.

Kursgebühren sind vor Beginn des jeweiligen Kurses zu entrichten.

Die Zahlung kann, soweit nichts anderes vereinbart wurde, per Überweisung oder bar erfolgen.

Bei Einzeltraining gelten die jeweils bei der Terminvereinbarung mitgeteilten Zahlungsbedingungen.

6. Absage von Einzelterminen durch den Kunden

Vereinbarte Einzeltermine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die vereinbarte Vergütung berechnet werden, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.

Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Hundeschule kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

7. Versäumte Kurstermine

Kann ein Kunde an einem einzelnen Termin eines gebuchten Kurses nicht teilnehmen, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf einen Ersatztermin, eine Nachholung oder eine anteilige Erstattung der Kursgebühr.

Dies gilt nicht, wenn die Hundeschule den Ausfall des betreffenden Termins zu vertreten hat.

Die Übertragung eines gebuchten Kursplatzes auf eine andere Person oder einen anderen Hund ist nur nach vorheriger Zustimmung der Hundeschule möglich.

8. Absage durch die Hundeschule

Muss ein Trainingstermin durch die Hundeschule abgesagt werden, wird grundsätzlich ein Nachholtermin angeboten.

Kann ein ausgefallener Termin nicht nachgeholt werden, wird eine bereits gezahlte Vergütung für die nicht erbrachte Leistung erstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

9. Mindestteilnehmerzahl bei Gruppenkursen

Für Gruppenkurse kann eine Mindestteilnehmerzahl gelten. Die jeweils erforderliche Mindestteilnehmerzahl ergibt sich aus der Beschreibung des gebuchten Angebots.

Wird die erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann die Hundeschule den Kursbeginn einmalig auf einen späteren Termin verschieben oder einen Ersatztermin anbieten.

Kann oder möchte der Kunde an dem angebotenen Ersatztermin nicht teilnehmen, werden bereits gezahlte Gebühren für die noch nicht erbrachten Leistungen vollständig erstattet.

10. Trainingsorte und Fahrtkosten

Einzeltraining kann je nach Trainingsziel an unterschiedlichen Trainingsorten stattfinden.

Für Termine außerhalb des regulären Trainingsortes beziehungsweise bei Hausbesuchen werden Fahrtkosten in Höhe von 0,60 € pro gefahrenem Kilometer berechnet.

Berechnungsgrundlage ist die Fahrtstrecke vom Sitz der Hundeschule zum vereinbarten Trainingsort und zurück.

11. Trainingserfolg

Die Hundeschule verpflichtet sich zur fachgerechten Durchführung der vereinbarten Trainingsleistung.

Ein bestimmter Trainingserfolg kann nicht garantiert werden.

Der Erfolg des Hundetrainings hängt unter anderem vom individuellen Hund, seinem Verhalten, seiner Vorgeschichte und seinen Lebensumständen sowie von der Umsetzung der Trainingsinhalte durch den Hundehalter ab.

12. Haftung

Die Hundeschule haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, soweit diese auf einer schuldhaften Pflichtverletzung der Hundeschule, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die gesetzliche Haftung des Hundehalters für Schäden, die durch seinen Hund verursacht werden, bleibt unberührt.

Der Kunde ist verpflichtet, seinen Hund während des Trainings so zu führen und zu sichern, dass vermeidbare Gefahren für andere Menschen und Tiere möglichst ausgeschlossen werden.

13. Foto- und Videoaufnahmen

Foto- oder Videoaufnahmen von Kunden oder ihren Hunden zu Werbe-, Website- oder Social-Media-Zwecken werden nur verwendet, wenn hierfür die erforderliche Zustimmung vorliegt.

Eine Zustimmung zur Veröffentlichung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Hundetraining.

14. Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

Bei Verträgen mit Verbrauchern, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel, beispielsweise Website, E-Mail, Telefon oder WhatsApp, abgeschlossen werden, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über Fernabsatzverträge und ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht.

Für Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kann nach den gesetzlichen Bestimmungen kein Widerrufsrecht bestehen, wenn für die Erbringung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist.

Soweit für einen Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht oder besondere Informationspflichten hinsichtlich des Nichtbestehens eines Widerrufsrechts gelten, erhält der Kunde die gesetzlich erforderlichen Informationen im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss.

15. Änderungen von Trainingsabläufen

Die Hundeschule kann Trainingsinhalte, Trainingsorte oder organisatorische Abläufe ändern, wenn dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist und der Gesamtcharakter sowie der wesentliche Inhalt des gebuchten Angebots dadurch nicht erheblich verändert werden.

Dies kann insbesondere aus Sicherheitsgründen, aufgrund der Witterung oder zur Anpassung an die teilnehmenden Mensch-Hund-Teams erforderlich sein.

16. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Beachtung zwingender Verbraucherschutzvorschriften.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: August 2026